Wie man eine Website gestaltet: 7 wesentliche Schritte

von | 2.11.2018 | Hilfe, Internet Marketing, Webdesign

Wie man eine Website gestaltet: 7 wesentliche Schritte

Die 7 wesentlichen Schritte:

Es gibt ein großartiges Zitat, das besagt: „Gutes Design ist wie ein Kühlschrank – wenn er funktioniert, nimmt niemand Notiz von ihm, aber wenn er nicht funktioniert, fängt es an zu stinken.“

Sie denken vielleicht, dass Sie ein Silicon-Valley-Senkrechtstarter sein müssen oder über modernste Werkzeuge verfügen sollten, um ein großartiges Design zu erstellen. Aber die gute Nachricht ist: das stimmt nicht!

Was Sie brauchen ist eine korrekte und einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie eine Website gestalten können.

Wir führen Sie durch die sieben wichtigsten Schritte eine Website zu gestalten, von der Erstellung eines Designplans bis hin zur Aktualisierung Ihrer neuen Website.

Außerdem werden wir einige der heißesten Designtrends für 2018 vorstellen.

Wenn Sie daran interessiert sind, eine neue Website zu erstellen oder einer bestehenden eine Neugestaltung zu geben, dann sind Sie hier richtig.

Halten Sie also Ihre Maus bereit und aktivieren Sie Ihre kreative Ader, es ist Zeit in dieses Thema einzutauchen.

 

Schritt 1: Erstellen eines Projektplans

Das Wichtigste zuerst: Gehen Sie einen Schritt zurück und erstellen Sie einen Gestaltungsplan. Der Versuch zu lernen wie man eine Website ohne Plan gestaltet, wäre wie direkte Malerei auf eine Leinwand ohne grobe Skizzen.

Bevor Sie anfangen von Videogalerien und ausgefallenen Call-to-Action-Buttons zu träumen, stellen Sie sich diese vier Fragen:

 

  1. Welche Art von Marke möchten Sie aufbauen?
    • Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand und schreiben Adjektive auf, die Ihre Marke beschreiben.
  2. Wie würde Ihr Anliegen aussehen?
    • Wollen Sie etwas verkaufen? Eine Marke bewerben? Oder einfach nur ein bisschen Spaß haben?
  3. Welche Art von Funktionen benötigen Sie?
    • Dies können Newsletter-Anmeldungen und Social Media-Buttons sein. Wenn Sie sich für eine Plattform zum Aufbau einer Website entscheiden (Schritt 2), müssen Sie sicherstellen, dass sie die gewünschten Funktionen bietet.
  4. Für wen ist Ihre Website bestimmt?
    • Denken Sie an Ihr zukünftiges Publikum. Was werden sie finden wollen?

 

Ihre Website sollte die Antworten auf diese Fragen widerspiegeln. Wenn Sie eine formelle und professionelle Website erstellen wollen, sollten Sie ernsthafte Farben wie Weiß und Grau verwenden. Wir werden Ihnen später mehr darüber erzählen.

Wenn Sie diesen Prozess durchlaufen, vermeiden Sie, in die falsche Richtung zu entwerfen.

Als nächstes führen Sie eine Konkurrenzrecherche durch. Schauen Sie sich Websites an, die Ihrer ähnlich sind. Was gefällt Ihnen, was nicht? Lassen Sie sich inspirieren. Dies ist ein wichtiger Schritt um zu lernen, wie man eine Website gestaltet.

 

Schritt 2: Wählen Sie Ihre Plattform

Bevor Sie mit dem Design Ihrer Website beginnen, müssen Sie eine Plattform auswählen, mit der Sie Ihre Website erstellen können.

Die typische Wahl besteht zwischen einem gehosteten Website-Builder oder einer Open-Source-, Code-it-yourself-Option.

Hier erfahren Sie, für wen die einzelnen Optionen gut sind:

 

Website-Builder

  • Sie erstellen Ihre erste Website und benötigen ein einfach zu bedienendes Tool, um Sie online zu schalten.

 

  • Sie sind nicht gerade die technisch versierteste Person und wollen sich nicht um die Backend-Wartung des Website-Betriebs kümmern.

 

  • Sie möchten eine Website erstellen und die gesamte Backend-Wartung für eine festgelegte monatliche Gebühr übernehmen lassen.

 

Code selbst erstellen

  • Sie haben Programmierkenntnisse und möchten Zugang zum Code, um eine erweiterte Website zu erstellen.

 

  • Sie haben nichts dagegen, sich um die technische Wartung Ihrer Website zu kümmern, wie Hosting und Sicherheit.

 

  • Sie haben das Budget technische Mittel einzusetzen, um eine maßgeschneiderte Website für Sie zu erstellen. Es macht Ihnen nichts aus, weniger vorhersehbare Kosten für mehr Flexibilität und Personalisierungspotenzial zu handeln.

 

Schritt 3: Entscheidung über Layout und Menüführung

Sobald Sie sich für Ihre Website-Building-Plattform entschieden haben ist es an der Zeit, sich auf Ihre Navigation und Ihr Layout zu konzentrieren. Dies ist der erste kreative Schritt, um eine Website zu gestalten.

Ihre Homepage ist Ihr Aushängeschild, also ist es ziemlich wichtig, dass Sie sich die dafür Zeit nehmen. Ihre Besucher sollten auf den ersten Blick sehen, worum es auf Ihrer Website geht.

Gute Websites sind mehr als nur hübsches Design, sie müssen auch funktionieren.

Eine effektive Homepage macht es den Besuchern leicht sich zurechtzufinden. Es sollte offensichtlich sein, was Sie von Ihren Besuchern erwarten.
Im folgenden Abschnitt werden wir zwei Aspekte der Homepage behandeln: das Layout und die Menüführung.

Homepage-Layout

Einfach ausgedrückt besteht eine Homepage aus einer oberen und einer unteren Hälfte. Wenn Sie Ihre Homepage gestalten, müssen Sie darüber nachdenken, was Sie in jedem Abschnitt einfügen möchten.

  • Die obere Hälfte der Seite: Hier sollten Sie die wichtigen Inhalte platzieren, damit Ihre Besucher nicht nach unten scrollen müssen, um sie zu sehen. Zum Beispiel ein Satz, der den Mehrwert Ihrer Website zusammenfasst, und einem Aufruf zum Handeln, der zu Ihrem wichtigsten Konversionspunkt führt (z.B. eine Newsletter-Anmeldung). Halten Sie die Sprache in Ihrem Webauftritt spezifisch und handlungsorientiert.

 

  • Die untere Hälfte der Seite: Tiefgründigerer Inhalt, der den Inhalt der oberen Hälfte unterstützt. Zum Beispiel eine „Leistungsliste“. Wenn Sie Künstler sind, erklärt diese Liste, warum ein Besucher Sie buchen sollte. Andere sekundäre Inhalte könnten Vertrauensindikatoren wie Reviews und Referenzen sein.

Warnung: Beim Erlernen der Gestaltung einer Website ist weniger oft mehr. Überladen Sie Ihre Website nicht. Sie soll nicht zu kompliziert werden, kommunizieren Sie die Kernbotschaft Ihrer Website.

Wie sieht es mit der Positionierung des Logos aus?

Wenn Sie ein Logo haben, haben Sie mehrere Möglichkeiten es zu platzieren. Wenn Ihre Website weniger auf die Marke als vielmehr auf Produkte oder Dienstleistungen ausgerichtet ist, platzieren Sie Ihr Logo in der gleichen Zeile wie die Menüleiste. Wenn Sie sich mehr auf die Marke konzentrieren, versuchen Sie, das Logo in der Mitte unter der Menüleiste zu platzieren. Sie erhalten mehr Platz, riskieren aber, von den Werbebotschaften in Ihrer Navigation abzulenken.

 

Homepage navigation

Die Navigationsleiste ist das Menü, mit dem Besucher durch Ihre Website navigieren.

Zum Wissen, wie man eine funktionierende Website-Navigation gestaltet, gehört:

  • Hinzufügen ausschließlich notwendiger Seiten
  • Kategorisieren von verwandten Links
  • Sicherstellen, dass die Seitentitel kurz und klar sind
  • Gewährleisten, dass die Navigationsleiste gut sichtbar ist

Jeder Abschnitt Ihrer Navigation muss ein klares Endziel für den Benutzer haben. Seien Sie bei Ihren Titeln spezifisch. Zum Beispiel „Shop Retro Socken“ statt „unsere Produkte“. Überlasten Sie Ihre Besucher nicht mit zu vielen Optionen. Dies kann zu einer Überforderung führen.

Die meisten Websites platzieren die Navigationsleiste oben auf der Seite. Wir empfehlen Ihnen, dasselbe zu tun. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Hier erwarten Webnutzer, dass sie Ihre Navigation finden.

Kennen Sie Bootstrap? Falls ja, lesen Sie hier warum Sie das nicht mehr benötigen.

Achten Sie darauf, dass Sie Links zu den Seiten „Kontakt“ und „Über uns“ sowie eine FAQ-Seite angeben. Dadurch sparen Sie auch Zeit bei der Beantwortung von Einzelanfragen.

Wenn Sie fertig sind, zeigen Sie Ihre Homepage Ihren Freunden und Ihrer Familie. Fragen Sie sie, was sie denken. Wenn sie Ihre Website verwirrend finden, gehen Sie zurück zum Zeichenbrett.

Sie gestalten Ihr Layout und Ihre Navigation, indem Sie Elemente um Ihre Vorlage herum bewegen. Wir erklären Ihnen die Vorlagen im nächsten Schritt.

 

Schritt 4: Wählen Sie ein Theme / eine Vorlage aus

Um Ihre Homepage zu füllen, müssen Sie eine Vorlage auswählen (auch bekannt als Theme).

Website-Builder haben eine große Auswahl an stylischen Vorlagen, aus denen Sie auswählen können.

Außerdem übernehmen sie einen Großteil der Auswahl für Sie, indem sie Vorlagen nach Kategorien filtern. Sie können ein Theme auswählen, das zu Ihrer Branche passt.

Die meisten Plattformen bieten eine Reihe von kostenlosen sowie kostenpflichtigen Vorlagen an. Experimentieren Sie mit der von Ihnen gewählten Vorlage, indem Sie verschiedene Funktionen und Elemente hinzufügen.

Bei einigen kostenpflichtigen Vorlagen können Sie diese möglicherweise nicht anpassen, also sehen Sie sich die Demos mehrerer Vorlagen an, bevor Sie eine auswählen.

Denken Sie daran, dass Sie wahrscheinlich nicht die perfekte Vorlage finden werden, aber ein systematischer Ansatz kann Ihnen helfen, die Auswahl von Hunderten auf eine kleine Auswahl zu reduzieren.

Die meisten Vorlagen werden mit einem vorgefertigten Header geliefert. Sie können Bilder, Galerien und sogar Videos enthalten. Nehmen Sie nicht sofort die auffälligste Option. Wählen Sie einen Header, mit dem Sie arbeiten können und der die Kernbotschaft Ihrer Website kommuniziert. Für verschiedene Arten von Homepages eignen sich unterschiedliche Header auch unterschiedlich gut.

Statische Header ohne Inhalt sind beispielsweise gut für Websites, die auf qualitativ hochwertige Bilder angewiesen sind, um Besucher anzuziehen.

Aber statische Header nehmen Platz ein, also verwenden Sie keinen, wenn Sie viel Text benötigen, um zu erklären, was Sie tun.

Die sicherste Wahl ist ein statischer Kopfbereich mit Inhalt. Sie erhalten Schlüsselelemente wie:

  • Überschrift
  • Hauptabsatz
  • CTA (Buttons oder Textlinks zu einem Hauptkonvertierungspunkt, z.B. einer Kasse).
  • Bildbeschreibung

Komplexere Websites, die für mehrere Produkte oder Dienstleistungen werben, könnten einen Diashow-Header wünschen.

 

Schritt 5: Wählen Sie ein Farbschema

Wussten Sie, dass ein Großteil der Käufer angibt, dass Farbe ein wichtiger Grund sei, warum sie ein bestimmtes Produkt kaufen?

So ist es nicht verwunderlich, dass die Wahl eines Farbschemas ein großer Schritt in der Gestaltung einer Website ist.

In diesem Schritt geht es darum, Ihnen zu helfen, eine erfolgreiche Farbstrategie für Ihre Website zu entwickeln. Eine gute Farbstrategie beinhaltet drei Dinge:

  • Eine dominante Farbe kombiniert mit einer Komplementärfarbe
  • Eine Hintergrundfarbe
  • Ein einheitliches Farbschema über die gesamte Website hinweg

Ihre dominante Farbe sollte diejenige sein, an die sich Ihre Besucher erinnern sollen. Wenn Sie ein Logo haben, verwenden Sie eine Grundfarbe aus Ihrem Logo als dominante Farbe. Wichtige Teile Ihrer Website sollten in Ihrer dominanten Farbe gestaltet werden.

Verstehen Sie die Bedeutung von Farben, bevor Sie eine Farbe auswählen. Rot zum Beispiel weckt Leidenschaft und Dringlichkeit. Es zieht impulsive Käufer an und eignet sich zum Beispiel für einen Ausverkauf. Informieren Sie sich also was jede Farbe repräsentiert und stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählte Farbe Ihre Website widerspiegelt.

Wenn Sie einen Hyptohekenberatungsdienst anbieten, sollten Sie Ihre Hintergrundfarbe einfach halten. Regenbogenfarben wären unangemessen. Sie möchten doch nicht von den Inhalten Ihrer Website ablenken. Deshalb entscheiden sich informationslastige Websites oder Websites, die Produkte oder Dienstleistungen bewerben, oft für einen hellen und schlichten Hintergrund.

Komplementäre Farben können Sie auf Ihrer gesamten Website verwenden. Experimentieren Sie mit unterschiedlich farbigen Konturen, um Schaltflächen und Untertitel hervorzuheben.

Welche Farbpalette Sie auch immer wählen, es ist sehr wichtig, dass Sie einheitlich bleiben. Verwenden Sie keine unterschiedlichen Farbschemata auf verschiedenen Seiten. Dies verwirrt Ihre Besucher.

 

Schritt 6: Schriften, Bilder und Inhalte hinzufügen

Lassen Sie uns über den Inhalt Ihrer Website sprechen. Schriften, Bilder und Texte sind die wichtigsten Elemente bei der Gestaltung Ihrer Webseit. In diesem Schritt werden wir sie nacheinander angehen:

Schriften

Die goldene Regel bei der Wahl der Schriftart lautet: Niemals die Lesbarkeit für den Stil opfern. Was nützt eine großartige Schrift, wenn niemand die Worte lesen kann?

Wie bei der Farbgestaltung sollte auch bei der Schriftwahl auf Einheitlichkeit geachtet werden. Stellen Sie sicher, dass die Seitenüberschriften auf der gesamten Website in der gleichen Schriftart sind.

Hier ist eine allgemeine Faustregel für die Typografie: Zeige Zurückhaltung und verwende nicht mehr als zwei verschiedene Schriften. Ähnlich verhält es sich mit den Schriftfarben. Eine oder zwei Schriftfarben reichen aus.

Sie können mit CTA-Schriften experimenteller umgehen. Es ist sinnvoll, den Blick Ihres Besuchers auf die wichtigsten Buttons zu lenken.

Und wieder, wie bei der Wahl des Farbschemas, muss Ihre Schrift den Ton Ihrer Website widerspiegeln. Verschiedene Schriften repräsentieren unterschiedliche Dinge. Times New Roman ist traditionell. Calibri sauber und ordentlich. Wählen Sie also bitte nicht Comic Sans, wenn Sie ein professioneller Dienstleister sind.

Es geht nicht nur um die Schriftart, sondern auch um den Abstand zwischen den Textzeilen. Die perfekte Zeilenhöhe beträgt 150% der von Ihnen verwendeten Schriftgröße.

Inhalt

Der Inhalt Ihrer Website sollte mehr als nur Dekoration sein. Er muss einem Zweck dienen und Ihre Besucher zum Handeln ermutigen.

Verwenden sie einen flotten und auffälligen Stil. Es gibt kaum etwas Langweiligeres auf einer Website als große Textblöcke. Wenn Sie einen Teil des Inhalts hervorheben möchten, versuchen Sie, ihn mit Leerraum zu umgeben.

Denken Sie auch an Suchmaschinenoptimierung. Es ist üblich, Traffic von Suchmaschinen wie Google zu erhalten. Ein wichtiger Bestandteil dessen ist das Schreiben von zielgerichteten Inhalten.

Wenn Sie also beispielsweise Socken verkaufen, würden Sie Inhalte hinzufügen, die sich an Personen richten, die bei Google nach Socken suchen.

Verwenden Sie den Google Keyword Planner als grundlegenden Einstiegspunkt in die Suchmaschinenoptimierung. Benutzen Sie auch Google Trends. Stellen Sie sicher, dass Keywords, für die Sie ein Ranking durchführen möchten (dies könnte z.B. ein Produkt sein), in H1s und H2s, Body-Content und Meta-Beschreibungen enthalten sind.

Top Tipp: Wenn Sie Kontaktinformationen hinzufügen, verwenden Sie Schema-Markup. Google verwendet Schema Markup, um Ihr Unternehmen in die lokalen Suchergebnisse zu integrieren. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie kein Programmierer sind. Schema-Generatoren können Ihnen helfen, den richtigen Code für Sie zu erstellen.

Zum Schluss stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite keine unsauberen Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthält. Schreiben Sie in einer klaren Sprache, anstatt sich zu sehr auf Schlüsselwörter für die Suchmaschinenoptimierung zu konzentrieren.

Bilder

Durch Bilder verwandeln sie eine eintönige und langweile Webseite in ein visuelles Erlebnis.

Visuelle Inhalte erhöhen Ihre Klickzahlen und die Verweildauer der Besucher auf Ihrer Homepage. Außerdem bleiben Bilder im Kopf hängen. Wenn wir eine Information hören, werden wir uns nur an 10% davon erinnern; aber wenn wir sie sehen, erinnern wir uns an 65%
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihre Website nicht mit Bildern überladen. Viele hochwertige Bilder mögen toll aussehen, aber sie können Ihre Website verlangsamen. Web-Benutzer sind ungeduldig und reagieren mit einem Mausklick auf den „Zurück-Button“, wenn Ihre Website nicht schnell genug geladen wird.

 

Schritt 7: Testen, veröffentlichen und aktualisieren

OK, jetzt haben Sie also die Homepage, Farbschemata, Themes und Schriften gemeistert, was nun? Schritt 7 ist für die Gestaltung der Webseite ein wichtiger Schritt. Es ist an der Zeit, über die Veröffentlichung Ihrer Website nachzudenken.

Woah, aber nicht so schnell!

Bevor Sie etwas veröffentlichen, müssen Sie testen, ob Ihre Designs tatsächlich funktionieren. Ihre Webseite muss auf einem Handy genauso gut funktionieren wie auf dem Desktop. Es muss genauso angenehm sein, in Google zu surfen wie in Firefox.

Sie können zum Beispiel Ihren Shop auf verschiedenen Geräten mit einem Klick in der Vorschau anzeigen lassen.
Überprüfen Sie, ob alle Ihre CTAs funktionieren und ob die Buttons Ihrer Webseite einen Besucher dorthin bringen, wo er hin möchte. Lesen Sie den gesamten Text auf Ihrer Webseite erneut und korrigieren Sie eventuelle Rechtschreib- oder Grammatikfehler.

Verlangen Sie nicht von sich selbst, dass Sie gleichzeitig Designer, Autor und Redakteur sind. Bitten Sie Freunde und Familie, Ihre Website zu testen, bevor sie in Betrieb geht.

Sobald Sie alle I-Punkte und T-Striche überprüft und eventuell nachgebessert haben, dann sind Sie bereit zu veröffentlichen!

Zeit, die Füße hochzulegen, eine Tasse Tee zu trinken und sich in den positiven Bewertungen Ihrer Website zu sonnen?

Nicht ganz…
Aktualisieren Sie Ihre Website regelmäßig!

Das Erlernen der Gestaltung einer Website endet nicht mit dem Klick auf „Veröffentlichen“. Es ist ein ständiger Prozess der Verfeinerung.

Die Online-Welt steht nicht still, und das sollten Sie auch nicht. Besucher werden eine Webseite meiden, die sich statisch und veraltet anfühlt. Und Google auch. Die regelmäßige Aktualisierung der Inhalte gibt den Suchmaschinen grünes Licht und signalisiert, dass Ihre Website frisch und relevant ist und mit höheren Rankings belohnt werden sollte.

Achten Sie beim Aktualisieren auf folgendes:

  • Die Inhalte sind aktuell, einschließlich Kontaktinformationen, Produktlisten sowie Fotos und Texten
  • Die Inhaltsnavigation ist übersichtlich und leicht verständlich
  • CTAs werden an prominenter Stelle auf der Seite platziert, mit auffälligen Farbschemata und Schriften. Experimentieren Sie, indem Sie die Schaltflächen auf Ihrer Website aktualisieren.

Die Aktualisierung Ihrer Webseite von Grund auf ist eine gute Übung! Aber wie geht man über das Wesentliche hinaus und bringt seine Website auf die nächste Stufe?

Das ist genau das, worüber wir im nächsten Schritt sprechen werden.

 

Schritt 8: Heiße Designtrends im Jahr 2019

Die sieben oben genannten Schritte sind zeitlos. Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Website gestaltet, behandeln Sie sie als ein ständiges Nachschlagewerk für bewährte Verfahren.

Aber die Mode des Webdesign verändert sich ständig.

Sobald Sie die Grundlagen beherrschen, können Sie Ihren kreativen Designmotor starten. Deshalb dachten wir, wir sollten Ihnen einige der heißesten Webseitendesign-Trends des Jahres 2019 vorstellen.

1. Videoelemente

Das Hinzufügen von Videos zu Homepages und Produktseiten wird immer beliebter. Es ist viel stilvoller als Gifs, die klobig und minderwertig wirken können.

Das Hinzufügen eines Videos zu Ihrer Homepage ist einfach….und effektiv!

2. Gewagte Farbschemata

Komplexere Farbpaletten sind die neueste Modeerscheinung. Webdesigner gehen nicht mehr auf Nummer sicher. Übersättigung, Nachbilder und ruckartige Kombinationen sind angesagt.

Dies ist KEINE Aufforderung, die komplette Farbpalette auf Ihre Webseite zu klatschen.

Aber experimentieren Sie mit lebendigeren und sogar kollidierenden Farben auf Ihrer Website. Es kann eine großartige Möglichkeit sein, wichtige Teile Ihrer Website zum Vorschein zu bringen.

3. Mobil, mobil, mobil, mobil

Dies ist nicht so sehr ein Trend, sondern eine seismische Veränderung, wie wir unsere Informationen online einholen.

Laut Zahlen und Prognosen der Digital-Agentur Go-Globe findet aktuell beinahe 80% der Internetnutzung auf Mobilgeräten statt.

Wenn Sie nicht wissen, wie der Hase läuft, dann weiß es Google. Der Suchriese favorisiert nun „mobile first“-Seiten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Designs auf dem Handy gut aussehen und sich gut anfühlen. Seien Sie darauf vorbereitet, unhandliche Vollbild-Bilder zugunsten von Burger-Menüs und -Symbolen wegzulassen.

Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Website gestaltet, die die Menschen gerne besuchen, müssen Sie mobil denken.

4. Schlagschatten und Tiefe

Designer, die den Blick des Besuchers auf die Navigation lenken wollen, entscheiden sich für Schlagschatten.

Hier erzeugen Sie die Illusion eines Raumes hinter Ihrem Element (z.B. ein Bild oder ein CTA), indem Sie verblasste Formen hinzufügen, um einen 3D-Effekt zu erzeugen.

Es kann eine wirklich effektive Möglichkeit sein, Ihrer Website Tiefe zu verleihen.

Eine einfache Möglichkeit, mit Schlagschatten zu experimentieren, besteht darin, einen hart umrandeten Schatten auf den Titeltext hinzuzufügen, damit er aus dem Hintergrund Ihrer Homepage herausspringt.

Aber Vorsicht, flache und minimalistische Designs sind auch in Mode. Übertreiben Sie nicht mit den Schlagschatten, sonst hinkt Ihre Webseite hinter den Mode hinterher.

5. Rasterlayouts

Wenn Sie sich in Ihren Designfähigkeiten sicher fühlen, versuchen Sie, Ihr Rasterlayout zu verbessern.

Gebrochene und unpassende Rasterlayouts sind einige der heißesten Designtrends des Jahres. Sicher, sie sind ein wenig ruckartig, aber besonders das macht sie so ausdrucksstark.

Es ist eine raffinierte Designtechnik, wenn sich Bilder und Textelemente überlappen.

Ein futuristisches Layout ist riskant. Deshalb sind es in der Regel etablierte Marken, oder solche, die sich von anderen abheben wollen, die sich dafür entscheiden.

 

9 Fazit: Wie gestaltet man eine Website?

Sie sind jetzt mit den Grundlagen des Webdesign vertraut.

Speichern Sie diesen Leitfaden als Ihr Website-Design-Handbuch. Schlagen Sie nach, wenn Sie unsicher sind bezüglich Do´s und Don´ts des Webdesign.

Um Ihre Website auf die nächste Designstufe zu bringen, experimentieren Sie mit einigen der frischesten Designtrends des Jahres 2018.

Behalten Sie Ihre Mitbewerber künstlerisch im Auge und scheuen Sie sich nicht, von den Besten zu lernen.

Folgen Sie den Schritten in unserem Leitfaden und anstatt wie ein kaputter Kühlschrank zu stinken, sieht Ihre Webseite cool und frisch aus.